Sundern: Windpark Waldeshöhe geht bald in Betrieb
In Sundern (Hochsauerlandkreis, Nordrhein-Westfalen) wird der neue Windpark auf der Waldeshöhe bald fertig. Wenn alles glatt läuft, gehen die ersten Windräder ab dem 16. September in Betrieb. Bis Ende November sollen dann alle Anlagen am Start sein.
Für die Anwohner gibt es eine gute Nachricht: Die schweren Transporte der Bauteile laufen nur noch bis Ende September. Danach werden auch die Metallplatten auf den Gehwegen und andere Hilfsmittel im Straßenverkehr wieder entfernt.
Die Stadt Sundern beteiligt sich an dem Projekt über die Sundern ENERGIE GmbH. Zusammen mit den Stadtwerken Brilon, der Volksbank Sauerland und der Vereinigten Sparkasse im Märkischen Kreis lässt die Stadt drei Anlagen auf eigenen Flächen bauen. Damit will die Kommune Pachteinnahmen, Gewerbesteuer und Gelder aus dem Bürgerenergiekredit für sich und die Menschen vor Ort sichern. Die Stadt betont, dass die Windräder ohnehin gebaut worden wären, auch ohne diese Beteiligung.
Unterdessen wird in der Bevölkerung hitzig diskutiert. Einige finden den Ausbau gut für die Energiewende, andere stören sich an der Optik der Landschaft oder sorgen sich um ihr Wohnumfeld. Die Stadt stellt jedoch klar, dass sie selbst nicht über den Bau entscheiden kann. Die Planung liegt bei den Betreibern und die Genehmigungen kommen vom Hochsauerlandkreis.
Damit alle wissen, was wo geplant ist, hat die Stadt einen neuen Bereich auf ihrer Internetseite eingerichtet. Unter www.sundern.de/bauen-wirtschaft-umwelt/umwelt/windenergie finden die Bürger nun eine Übersicht aller Windenergieprojekte im Stadtgebiet und den aktuellen Stand der Bauarbeiten.
Quelle: Sundern – zur Originalmeldung