Hallenberg ehrt Günther Lingen mit Verdienstmedaille
Der Stadtrat von Hallenberg (Hochsauerlandkreis, Nordrhein-Westfalen) hat entschieden: Günther Lingen aus Braunshausen bekommt die Verdienstmedaille der Stadt. Diese Auszeichnung gibt es nur für Menschen, die sich in besonderer Weise um die Stadt verdient gemacht haben. Die Übergabe der Medaille fand im Rathaus statt. Auf Wunsch der Familie wurde die Feier im kleinen, persönlichen Kreis gehalten.
Günther Lingen war über viele Jahre hinweg in der Politik und im sozialen Bereich aktiv. Von 2004 bis 2020 saß er im Stadtrat und war zwischen 2004 und 2011 stellvertretender Bürgermeister. Er arbeitete in verschiedenen Verbänden und Ausschüssen mit und vertrat dort die Interessen der Bürger.
Besonders in seinem Heimatort Braunshausen hat er Spuren hinterlassen. Er war Schützenkönig, Schützenkaiser und Stadtschützenkönig. Über 20 Jahre lang leitete er zudem den CDU-Ortsverband in Braunshausen. Dabei war er nicht nur für die Verwaltung zuständig, sondern packte selbst mit an. Beim Umbau des Gemeindehauses, dem Bau der Nuhnebrücke nach Rengershausen, der Gestaltung des Dorfplatzes oder beim Jugendzeltplatz war er dabei. Bürgermeister Eppner beschrieb ihn als jemanden, der nicht lange gefragt hat, wer helfen kann, sondern einfach selbst mit Hacke und Schüppe zur Arbeit gegangen ist.
Auch soziale Projekte unterstützte er. So sorgte er unter anderem dafür, dass die Einrichtung „Kleine offene Tür“ in Hallenberg mit Billard, Flipper und Tischkicker ausgestattet wurde. In Braunshausen half er oft im Hintergrund bei verschiedenen Vorhaben mit.
Die Stadt Hallenberg dankt Günther Lingen mit dieser Medaille für seine Lebensleistung und seinen jahrzehntelangen Einsatz für die Gemeinschaft.
Quelle: Hallenberg – zur Originalmeldung