Arnsberg: Millionen für neuen Campus im Stadtteil Hüsten
Im Stadtteil Hüsten (Arnsberg, Nordrhein-Westfalen) gibt es bald ein neues Gesicht. Der Campus Berliner Platz wird umfassend neugestaltet. Damit aus dem Schulhof ein echter Begegnungsort wird, hat das Land Nordrhein-Westfalen rund 5 Millionen Euro zugesagt. Den Förderbescheid übergab Ministerin Ina Scharrenbach direkt auf dem Gelände des Franz-Stock-Gymnasiums.
Das Projekt ist groß gedacht: Der untere Schulhof des Gymnasiums und der benachbarte Quartierspark werden zu einem großen Campus verbunden. Damit das Ganze auch den Menschen vor Ort gefällt, wurden Schüler und Anwohner in Workshops gefragt. Das Ergebnis ist ein Bereich, der fast komplett autofrei und barrierearm wird.
Ein Herzstück wird die sogenannte „Campusspange“. Das ist ein breiter Weg von Ost nach West, der das Gelände verbindet. Dort gibt es viele Bänke, blühende Bäume und Platz zum Skaten. Zwischen dem Gymnasium und dem Waldpark entsteht zudem eine Laufbahn. Der Bereich vom Holzschnitzelkraftwerk bis zum Kulturzentrum bleibt künftig autofrei.
Auch für Sportler gibt es viel Neues. Im Waldpark entstehen ein Multisportfeld, eine Anlage für Eigengewichtstraining (Calisthenics), eine Parkour-Anlage und eine Slackline. Wer Inliner fährt, kann die neue Bodenwelle nutzen. Für die Schüler des Gymnasiums wird es grüner: Asphaltflächen weichen Bäumen, es gibt ein „Grünes Klassenzimmer“ zum Lernen im Freien und ein neues Kleinfeld-Fußballfeld.
Damit das Chaos beim Bringen und Abholen aufhört, wird die Schotterfläche am Holzschnitzelkraftwerk zu einem ordentlichen Parkplatz mit einer eigenen Hol- und Bringzone für Schule und Kindergarten umgebaut. Insgesamt kostet das Projekt mehr als 7 Millionen Euro. Das Land übernimmt dabei 70 Prozent der Kosten.
Jetzt bereitet die Stadt die nächsten Planungsschritte vor. Wenn alles nach Plan läuft, beginnen die Bauarbeiten im letzten Quartal 2027. Fertig sein soll der neue Campus im Jahr 2028 oder 2029.
Quelle: Arnsberg – zur Originalmeldung