Hagen: Über 300 Absolventen feiern ihren Abschluss
Am Freitag war in der Stadthalle in Hagen (Nordrhein-Westfalen) große Feierstimmung. Insgesamt 322 Absolventen der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW (HSPV NRW) haben dort ihren Bachelor-Abschluss gefeiert. Die Gruppe teilt sich auf: 221 von ihnen gehen nun zur Polizei, während 101 in der kommunalen Verwaltung arbeiten werden.
Der Weg bis zu diesem Tag war hart. Die jungen Leute haben drei Jahre lang gelernt, Theorie mit Praxis verbunden und viele Prüfungen hinter sich gebracht. Jetzt ist das Studium vorbei und der echte Berufsalltag im öffentlichen Dienst beginnt.
Die Feier in Hagen war eine von insgesamt acht Veranstaltungen im ganzen Land. Insgesamt haben in diesem Jahr mehr als 3.900 Leute aus dem Jahrgang 2023 ihren Abschluss geschafft. Neben Hagen gab es Feiern in Aachen, Bielefeld, Dortmund, Duisburg, Essen, Köln und Münster.
Besuch hatten die Absolventen in Hagen reichlich. NRW-Innenminister Herbert Reul war dabei und gratulierte persönlich. Er erinnerte die neuen Beamten daran, dass die Zeiten herausfordernd seien und das Vertrauen in den Staat oft brüchig wirke. Auch die Leiterin der Polizei Hagen, Ursula Tomahogh, hielt eine Rede. Sie betonte, dass die Behörden die jungen Leute dringend brauchen – nicht nur, um die Lücken im Personal zu füllen, sondern weil Menschlichkeit und Verantwortungsbewusstsein im Job wichtig sind.
Gemeinsam mit dem HSPV-Präsidenten Martin Bornträger und Hagens Oberbürgermeister Dennis Rehbein wurden die Urkunden überreicht. Für die Hochschule ist das Jahr 2026 besonders, da sie ihr 50-jähriges Bestehen feiert.
Die Feier war nicht nur steif und offiziell. Die Studierenden hatten das Programm selbst mitgeplant. Es gab Musik, Tanz und Ehrungen für die Besten des Jahrgangs. Viele Angehörige und Freunde waren dabei, um den Erfolg zu feiern.