Hagen plant klimafreundliche Wärmeversorgung bis 2045
Der Rat der Stadt Hagen (Nordrhein-Westfalen) hat am 9. Juli 2026 die Kommunale Wärmeplanung verabschiedet. Damit gibt es nun einen festen Plan, wie die Wärmeversorgung in der Stadt bis zum Jahr 2045 klimafreundlicher werden soll. Das Dokument dient als Grundlage für die Stadt und die Energieversorger, um zu entscheiden, welche Technik in welchen Stadtteilen am besten passt.
Die Planung basiert auf einem Gesetz des Bundes. Die Stadt hat untersucht, wie die Gebäude in den verschiedenen Quartieren treibhausgasneutral beheizt werden können. Für Hausbesitzer bedeutet der Beschluss erst einmal keine direkte Pflicht zur Änderung ihrer Heizung. Die Planung ist ein strategisches Werkzeug für die Zukunft.
Bevor der Rat entschied, wurden die Bürger einbezogen. Im März gab es einen Dialog im Ratssaal, bei dem die Menschen ihre Fragen stellen konnten. Zudem gab es vom 22. Mai bis zum 21. Juni eine offizielle Phase, in der jeder schriftlich Stellung nehmen konnte. Auch am Hauptbahnhof gab es einen Informationsstand, an dem die Stadt die Pläne vorstellte und Ideen sammelte.
Mit dem Beschluss ist die erste Phase der Planung nun abgeschlossen. Das Umweltamt der Stadt Hagen wird die Planung in Zukunft kontinuierlich anpassen und weiterführen. Die konkreten Maßnahmen sollen nun gemeinsam mit den Energieversorgern schrittweise umgesetzt werden.
Wer genau wissen will, was für sein Viertel geplant ist, kann die Unterlagen auf der Internetseite www.hagen.de/waermeplanung einsehen.
Quelle: Hagen – zur Originalmeldung