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Hagen kontrolliert vier Problemimmobilien im Stadtgebiet

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Die Stadt hat gemeinsam mit Polizei und Feuerwehr vier Häuser überprüft. Dabei kamen schwere Mängel und nicht angemeldete Bewohner zum Vorschein.

In Hagen (Nordrhein-Westfalen) haben die Behörden am Montag, den 3. August 2026, eine große Kontrollaktion gestartet. Unter der Leitung der allgemeinen Ordnungsbehörden waren viele verschiedene Stellen dabei. Neben dem Stadtordnungsdienst, der Wohnungsaufsicht, dem Umweltamt und der Bauaufsicht halfen auch die Feuerwehr, die Polizei, das Jobcenter und der Energieversorger Enervie mit.

Insgesamt standen vier Problemimmobilien im Fokus. In diesen Häusern waren 140 Menschen gemeldet. Die Beamten konnten 107 dieser Leute direkt vor Ort überprüfen. Bei fünf Menschen gibt es noch offene Fragen; sie werden nun noch einmal kontrolliert. Wer nicht mehr dort wohnt, wird eventuell von Amts wegen abgemeldet.

Einige Bewohner lebten in den Wohnungen, waren aber offiziell gar nicht an der Adresse angemeldet. Diese Menschen wurden nun aufgefordert, schnellstmöglich zum Bürgeramt zu gehen.

Die Polizei nutzte die Gelegenheit, um nach gesuchten Menschen zu suchen. Die Ermittlungen verliefen jedoch negativ. Der Energieversorger Enervie fand bei seinen Prüfungen keine Auffälligkeiten.

Der Zustand der Immobilien war teilweise schlecht. Die Kontrolleure fanden zerbrochene Scheiben, Schimmel an den Wänden und kaputte Wohnungstüren vor. In einigen Wohnungen funktionierten die Heizkörper nicht mehr, und die Beleuchtung im Keller war defekt. Viele Wohnungen waren zudem komplett vermüllt. In den Treppenhäusern lag Brandlast, was ein hohes Risiko für Feuer darstellt. Außerdem wurde ein Dachboden entdeckt, der ohne Genehmigung ausgebaut worden war.

Besonders schlimm war ein Fund im Zusammenhang mit einem Tier. Ein Tier wurde in einem vernachlässigten Zustand vorgefunden und von den Behörden sichergestellt. Das Tier wurde an das Tierheim übergeben.

Die Ermittlungen zu den Verstößen dauern an.

Quelle: Hagen – zur Originalmeldung

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