Hagen öffnet seine historischen Baudenkmäler
Unter dem Motto „Netzwerke: Denkmale & Infrastruktur“ gibt es in Hagen (Nordrhein-Westfalen) an diesem Sonntag viele Möglichkeiten, Architektur und Geschichte hautnah zu erleben.
Ein Highlight ist der Hauptbahnhof am Berliner Platz. Das Gebäude aus dem Jahr 1910 beeindruckt durch seinen Uhrturm und eine historische Schalterhalle. Besonders sehenswert ist ein großes Farbglasfenster von 1911. Wer die 45-minütigen Führungen zwischen 10 und 15 Uhr besuchen möchte, muss sich bis Freitag, den 11. September, anmelden. Das geht unter der Telefonnummer 02331/207-3026 oder per Direktkontakt.
Im Stadtteil Haspe dreht sich vieles um die Familie Harkort. Das Haus Harkorten (Haus Harkorten 1) wird derzeit restauriert. Ab 14 Uhr gibt es dort Kaffee und Kuchen. Wer eine der einstündigen Führungen um 14, 15 oder 16 Uhr mitmachen will, muss sich bis Sonntag, den 6. September, per E-Mail an [email protected] melden, da die Gruppen klein bleiben müssen.
Direkt daneben kann man die Harkortsche Fabrik in der Grundschötteler Straße 6 besichtigen. Die Mitarbeiter der dort ansässigen Tischlerei Vormann empfangen die Besucher von 10 bis 13 Uhr.
Wer lieber in die Höhe möchte, kann den Bismarckturm (Kanzlerweg 1) besuchen. Er ist von 13 bis 17 Uhr geöffnet, eventuell auch länger, wenn das Wetter passt. Es gibt Snacks und Getränke im Kiosk. Da die Parkplätze am Turm knapp sind, können Besucher auf dem Parkplatz des Restaurants Kaisergarten parken. Fünf-Stunden-Tickets gibt es dafür online unter https://3tuermeweg.de/die-tuerme/3-tuerme.
In der Plessenstraße 20 gibt es einen Blick hinter die Kulissen der ehemaligen Schraubenfabrik Funcke & Hueck. Die Gebäude wurden bis 2025 zu einem Hotel und einer Pflegeschule umgebaut. Von 11 bis 16 Uhr finden stündlich Führungen statt, bei denen man auch die noch laufenden Arbeiten sehen kann.
In Hohenlimburg steht der Rathauspavillon (Freiheitstraße 6a) im Fokus. Das tropfenförmige Gebäude aus dem Jahr 1963 ist mit seinem Café und den Toiletten geöffnet. Von 14 bis 17 Uhr führt die Architektin Andrea Moises durch die Gegend. Gleich gegenüber im Quartiersbüro (Freiheitstraße 6) kann man sich über das InSEK Hohenlimburg informieren.
In der Innenstadt ist der Verkehrspavillon in der Elberfelder Straße 42 von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Dort gibt es eine Ausstellung mit alten Fotos vom Pavillon und der Umgebung.
Einzige Ausnahme: Die Führungen an der Blätterhöhle in Hagen-Holthausen sind bereits komplett ausgebucht.
Das komplette Programm findet man unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/programm.
Quelle: Hagen – zur Originalmeldung