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Hagen: Gelbe und rote Karten für falsch abgestellte Tonnen

Copyright und Urheber siehe Hagen

Wer seine Wertstofftonne zu lange auf dem Gehweg lässt, muss in Hagen bald mit Bußgeldern rechnen. Die Stadt setzt ab sofort auf ein System mit Warnkarten.

In Hagen (Nordrhein-Westfalen) wird es für Besitzer von Wertstofftonnen strenger. Die Stadt will die Gehwege und öffentlichen Flächen von dauerhaft abgestellten Müllbehältern befreien. Deshalb sind ab sofort die sogenannten Waste Watcher im Einsatz. Diese kontrollieren, ob die Tonnen außerhalb der Abfuhrzeiten im öffentlichen Raum stehen, was laut Satzung eigentlich verboten ist.

Bisher gab es für die neuen Wertstofftonnen eine Übergangsfrist. Die Stadt hat Verstöße geduldet, damit die Menschen Zeit für die Umstellung hatten. Diese Zeit ist nun vorbei.

Das System funktioniert wie beim Fußball: Finden die Kontrolleure eine falsch abgestellte Tonne, kleben sie zuerst eine gelbe Karte daran. Das ist eine Warnung. Der Besitzer hat dann drei Tage Zeit, die Tonne aus dem öffentlichen Raum zu entfernen.

Wer die Frist verstreichen lässt, bekommt eine rote Karte an den Behälter. In diesem Fall leitet die Stadt direkt ein Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit ein. Das kostet Geld: Das Bußgeld liegt bei 60 Euro. Dazu kommen noch Gebühren und Auslagen in Höhe von 28,50 Euro. Wer es öfter versucht, muss mit noch höheren Geldstrafen rechnen.

Die Stadt kündigt bereits an, dass die gelbe Karte nur eine vorübergehende Hilfe ist. Nach einer weiteren Eingewöhnungsphase wird die Warnung wegfallen. Dann wird bei Verstößen sofort das Bußgeldverfahren eingeleitet, so wie es bereits bei den Restmüll- und Papiertonnen gehandhabt wird.

Quelle: Hagen – zur Originalmeldung

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