Hagen: Betrug mit Hundewelpen aus dem Internet
Eine 61-jährige Frau aus Hagen (Nordrhein-Westfalen) entdeckte vor einigen Tagen im Internet ein Inserat. Dort wurden Hundewelpen aus Bayern angeboten. Die Frau nahm Kontakt zu der Person auf, die sich als Züchterin ausgab, und reservierte einen der Welpen. Dafür zahlte sie mehrere hundert Euro im Voraus.
Um die Sache abzusichern, erhielt die Frau einen Kaufvertrag. Zudem vereinbarte sie mit der Verkäuferin einen Termin für einen Besuch vor Ort. Vorgestern machte sich die Hagenerin also auf den Weg nach Bayern. Doch als sie an der angegebenen Adresse ankam, bemerkte sie, dass die Adresse betrügerisch genutzt wurde. Dort gab es weder die Welpen noch die Züchterin.
Kurz darauf versuchte die Frau, die Person zu erreichen. Doch weder Anrufe noch Nachrichten brachten eine Antwort. Am Montagnachmittag (10. August 2026) ging die Frau zur Polizeiwache, um den Vorfall zu melden.
Die Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen wegen Betrugs übernommen. Die Beamten prüfen, wer hinter dem Fake-Inserat steckt. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor Tierangeboten im Netz. Besonders bei Vorauszahlungen sollten Käufer vorsichtig sein. Es ist ratsam, Welpen nur vor Ort zu kaufen und sich persönlich von den Tieren und der Mutter zu überzeugen. Auch die Identität des Verkäufers sollte geprüft werden. Werden Angebote zu günstig angeboten oder ändern sich plötzlich die Kontaktdaten, ist Vorsicht geboten.