Hagen: Polizei jagt Temposünder bei Speedweek
In der Woche vom 3. bis zum 9. August 2026 stand in Hagen (Nordrhein-Westfalen) die Geschwindigkeit im Fokus. Die Polizei nahm an der europaweiten Speedweek teil und kontrollierte knapp 4.600 Verkehrsteilnehmer.
Die Bilanz der Beamten ist hoch: Insgesamt 1.026 Tempoverstöße wurden geahndet. Das bedeutet, dass fast jeder vierte Fahrer zu schnell gefahren ist. Die Polizisten wollten mit der Aktion schwere oder sogar tödliche Unfälle verhindern.
Wenn die Beamten Fahrer anhielten, gab es nicht nur Strafen. Die Polizisten suchten das Gespräch mit den Autofahrern und erklärten ihnen eindringlich, warum zu schnelles Fahren so gefährlich ist. Oft wird das Thema unterschätzt oder belächelt, doch die Polizei warnt: Wer zu schnell fährt, gefährdet sich selbst und andere.
Um das zu verdeutlichen, nutzt die Polizei ein Beispiel: Wenn ein Auto bei 30 km/h voll bremst, steht es schnell. Wer aber mit 50 km/h fährt, beginnt an derselben Stelle erst mit dem Bremsen und rast weiter in die Gefahrenzone.
Die Polizei in NRW macht deutlich, dass sie konsequent gegen Raser vorgeht. Wer deutlich zu schnell fährt, muss damit rechnen, dass die Beamten den Führerschein einziehen oder sogar das Auto beschlagnahmen. Straßen seien keine Rennstrecken für Selbstdarsteller.
Weitere Angaben zu einzelnen Verstößen liegen bislang nicht vor.