Hagen: 41 Katzen in Kartons ausgesetzt
Ein schlimmer Fund in Hagen (Nordrhein-Westfalen) hielt die Retter am Dienstag, den 4. August, auf Trab. Auf dem Gelände eines Autohändlers in der Voerder Straße wurden neun Kartons und Transportboxen abgestellt. Darin befanden sich insgesamt 41 ausgesetzte Katzen.
Unter den Tieren waren mehrere ausgewachsene Katzen, aber auch viele Katzenwelpen. Die Kleinsten waren teilweise erst zwei Wochen alt, andere bis zu vier Monate.
Das Ordnungsamt der Stadt hatte die Tiere zuerst sichergestellt und dann das Tierheim informiert. Auch der Tierschutzverein Hagen und Umgebung e.V. half vor Ort. Weil es so viele Katzen waren, reichte ein einzelner Arzt nicht aus. Die Tiere wurden deshalb auf mehrere Tierarztpraxen verteilt, damit alle schnell untersucht und versorgt werden konnten. Die Kosten für die Behandlung übernahmen die Stadt Hagen und der Tierschutzverein.
Nun hofft das Tierheim auf Hilfe aus der Bevölkerung. Wer am Dienstag zwischen 8 und 15 Uhr etwas Verdächtiges beobachtet hat, soll sich melden. Auch Hinweise zur Herkunft der Tiere oder zu den ehemaligen Besitzern sind wichtig.
Das Tierheim erinnert zudem daran, dass das Aussetzen von Tieren eine Straftat ist. Wer mit seinen Tieren überfordert ist, soll lieber rechtzeitig Hilfe beim Tierheim oder dem Tierschutzverein suchen, statt sie einfach auf die Straße zu stellen.
Ob und wer für die Tat verantwortlich ist, muss nun noch geklärt werden. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.
Quelle: Hagen – zur Originalmeldung