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Gundremmingen wird Zentrum für Kernfusions-Forschung

Copyright und Urheber siehe Landkreis Günzburg

Der Landkreis Günzburg bekommt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung neuer Energietechnologien. Der Standort Gundremmingen wird Teil zweier bundesweiter Kompetenzzentren.

In Gundremmingen (Landkreis Günzburg, Bayern) wird in Zukunft intensiv an der Kernfusion geforscht. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie die beteiligten Bundesländer haben entschieden, den Standort in zwei von insgesamt drei neuen Kompetenzzentren einzubinden.

Zum einen arbeitet Gundremmingen in einem Zentrum für sogenannte Magnetfusion mit. Hier führen die Start-ups Proxima Fusion und Gauss Fusion zusammen mit dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) die Forschung an.

Zusätzlich ist der Standort am dritten Zentrum beteiligt. Dieses wird vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) geleitet. Dort geht es vor allem darum, neue Materialien zu entwickeln und den Brennstoffkreislauf für künftige Fusionskraftwerke zu planen. Beides sind wichtige Schritte, damit die Technologie irgendwann einmal industriell genutzt werden kann.

Landrat Hans Reichhart sieht in der Entscheidung eine große Chance für die Wirtschaft und die Wissenschaft in der Region. Die Beteiligung an gleich zwei Zentren sei ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit des Landkreises.

Wie genau die Zusammenarbeit in den kommenden Jahren aussehen wird und welche konkreten Projekte in Gundremmingen starten, ist bislang nicht bekannt.

Quelle: Landkreis Günzburg – zur Originalmeldung

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