Zum Inhalt springen
newssofort.de

Gütersloh feiert zweite RadKulTour mit Musik und Kunst

Copyright und Urheber siehe Gütersloh

Trotz großer Hitze lockte die RadKulTour viele Menschen auf ihre Fahrräder. Die Tour führte durch das Grüne und bot Kultur direkt am Wegesrand.

In Gütersloh (Nordrhein-Westfalen) fand vor kurzem die zweite Auflage der RadKulTour statt. Das Wetter war extrem heiß, doch das hielt die Besucher nicht auf. Viele Menschen schnappten sich ihr Fahrrad, um die Stadt einmal aus einer anderen Perspektive zu sehen.

Die Strecke war rund sieben Kilometer lang. Sie startete in der Innenstadt, führte dann entlang der Dalke und endete im Stadtpark. Das Besondere war, dass die Leute nicht stur einer Gruppe folgen mussten. Man konnte an jeder Station einsteigen und sich seine Tour so zusammenstellen, wie man wollte. Wer eine Pause brauchte, konnte an verschiedenen Gastronomie-Ständen etwas essen oder trinken.

Entlang der grünen Achse gab es an den Stationen ein echtes Programm. Die Tanzschule Stüwe-Weissenberg bot Kurse an, bei denen die Leute selbst mitmachen konnten. Kathrin Schönegge malte live vor den Augen der Zuschauer, und Matthias Nagel spielte seine Akustik-Gitarre. Auch das Duo Saitenspringer sorgte für Musik. Die Trommelgruppe Matumaini musste kurzfristig den Plan ändern: Sie starteten erst an Station 1 und spielten später noch einmal an Station 4.

Am Flussbett Hotel gab es eine Mischung aus Tanz und Poesie durch Sport & Ballett Neumann und die Klimapoetin Annette Klee. Wer es moderner wollte, konnte bei Philipp Kowalski in einem Workshop Graffiti ausprobieren. Niko Sioulis brachte mit seinem Poetry-Slam-Programm die Leute zum Lachen und Nachdenken.

Auch für Familien und Kinder war gesorgt. Das Museum Peter August Böckstiegel bot ein Mitmach-Angebot mit Collagen an, und das Figurentheater ALLERMAER erzählte Märchen. Felina Colibra setzte mit ihrer Malerei künstlerische Akzente. Den Abschluss der Tour machten schließlich „Die Assistentinnen“ mit ihren Klängen.

Die Stadt wollte mit dem Format zeigen, dass Kultur nicht nur in geschlossenen Gebäuden stattfindet, sondern einfach und nachhaltig für alle Generationen im Freien erlebbar ist.

Quelle: Gütersloh – zur Originalmeldung

← Zurück zur Übersicht

Weitere Meldungen aus Gütersloh

Alle ansehen

Aus dem Umkreis: Kreis Gütersloh

Alle ansehen
Stadt & Gemeinde

Rietberg spart bei der Grünpflege

In der Stadt Rietberg sieht es an vielen Straßenrändern derzeit ungepflegt aus. Der Grund dafür sind Sparmaßnahmen und Personalmangel beim Bauhof.

Rietberg