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Große Cannabis-Plantage in einem alten Autohaus in Hirschstein

Die Polizei hat in einem ehemaligen Autohaus eine riesige Aufzuchtanlage entdeckt. Zwei Männer aus Serbien wurden festgenommen.

In Hirschstein (Landkreis Meißen, Sachsen) haben Ermittler eine große Cannabis-Plantage zerschlagen. Die Beamten stürmten am 22. Juli 2026 ein ehemaliges Autohaus. Dort betrieben die Männer eine Anlage, um die Drogen in großen Mengen zu züchten und später teuer zu verkaufen.

Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten eine Menge Material. Sie stellten etwa 55 Kilogramm Cannabisblüten sicher, wobei das Gewicht inklusive der Verpackung gilt. Außerdem entdeckten sie mehr als 2.500 junge Cannabis-Pflanzen. Damit die Ware verkauft werden konnte, nutzten die Männer Feinwaagen, ein Vakuumiergerät und passendes Verpackungsmaterial.

Zwei serbische Staatsangehörige im Alter von 43 und 46 Jahren waren bei dem Einsatz im Gebäude. Die Beamten nahmen sie sofort vorläufig fest. Am nächsten Tag, dem 23. Juli, wurden die beiden Männer einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Dresden vorgeführt. Dieser ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft an. Die beiden sitzen nun hinter Gittern.

Die Staatsanwaltschaft Dresden geht davon aus, dass die zwei Männer nicht alleine gehandelt haben. Sie sollen gemeinsam mit weiteren Menschen, die bisher noch nicht bekannt sind, bandenmäßig mit den Drogen gehandelt haben.

Die Ermittlungen dauern an und werden laut Behörden noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Medienservice Sachsen – zur Originalmeldung

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