Greifswald modernisiert Sporthallen und Volksstadion
In Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) wird kräftig in den Sport investiert. Die Stadt hat insgesamt zwölf Sporthallen und sechs Sportplätze für Schulen und Vereine. Einige davon sind top, andere müssen dringend saniert werden.
Ein wichtiger Erfolg ist die Sporthalle der Arndt-Schule. Innenminister Christian Pegel hat der Stadt eine Sonderzahlung von 500.000 Euro in Aussicht gestellt. Mit dem Geld soll die Fassade ausgebessert, der Boden erneuert und die Lüftung teilweise ausgetauscht werden.
Auch beim Volksstadion stehen große Pläne an. Der Bund hat im Frühjahr 2026 acht Millionen Euro bewilligt. Es sollen neue Tribünen kommen, die Sicherheit und Barrierefreiheit verbessert und eine Überdachung gebaut werden. Der Westplatz wird zu einem Hybridrasenplatz mit neuem Flutlicht. Auch der Skatepark und der Mittelplatz werden modernisiert. Wie genau es losgeht, hängt noch von Genehmigungen und dem Eigenanteil der Stadt ab. Die Arbeiten sollen etwa zwei bis drei Jahre dauern.
Am Schulzentrum Am Ellernholzteich wird bereits eine komplett neue Halle gebaut. Diese ist rund 24 mal 45 Meter groß und barrierefrei. Es gibt dort einen Kraftraum, einen Gymnastikraum und eine Tribüne mit Rollstuhlplätzen. Finanziert wird das Projekt mit acht Millionen Euro aus einem EU-Fonds.
An anderen Stellen gibt es kleinere Baustellen: In der Sporthalle 4 wird gerade ein Wasserschaden an einer Heizungsleitung behoben. Die Kosten liegen bei 450.000 Euro, wovon die Versicherung 230.000 Euro übernimmt. Bis Ende des Jahres soll die Heizung fertig im Boden verlegt sein.
Die Mehrzweckhalle muss ebenfalls saniert werden. Hier stehen die Heizung, die Sanitäranlagen und die Umkleiden an. Die Umsetzung ist für Ende 2026 bis Mitte 2027 geplant. Zudem soll die alte Halle der Caspar-David-Friedrich-Schule teilsaniert werden, damit genügend Hallenzeiten für alle bleiben.
Um Vandalismus zu verhindern, bekommt der Sportplatz am Dubnaring noch in diesem Jahr einen Zaun. In den Hallen der Krull-Grundschule, der Kollwitz-Grundschule und des Jahn-Gymnasiums ist alles in Ordnung, dort wird nur noch die Beleuchtung auf LED umgestellt.
Quelle: Greifswald – zur Originalmeldung