Greifswald: Bus kracht in Rettungswagen
Am 19. August 2026 passierte gegen 10:10 Uhr in Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) ein ungewöhnlicher Unfall. Ein 49-jähriger Busfahrer fuhr mit seinem Linienbus die Friedrich-Löffler-Straße in Richtung Wollweberstraße entlang. Am Straßenrand parkte ein Rettungswagen, der gerade im Einsatz war.
Der Busfahrer wollte den stehenden Rettungswagen einfach umfahren. Dabei passierte es jedoch: Die Fahrzeuge krachten zusammen. Der Seitenspiegel des Rettungswagens verhakte sich in der mittleren Tür des Busses. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die acht Fahrgäste im Bus kamen ohne Kratzer davon. Auch der Patient, der im Rettungswagen lag, war unverletzt. Ein weiterer Rettungswagen wurde gerufen, um den Patienten zu übernehmen und weiter zu versorgen. Der Schaden an den Fahrzeugen liegt bei etwa 3.000 Euro.
Nur zehn Minuten später, gegen 10:20 Uhr, gab es auf der Friedrich-Löffler-Straße einen zweiten Zusammenstoß. Ein 45-jähriger Mann wollte mit seinem Mercedes-Benz an einem stehenden Bus vorbeifahren. Dabei touchierte er einen Skoda, der am Straßenrand parkte. Auch hier blieb es bei Blechschäden in Höhe von etwa 5.000 Euro. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Durch die beiden Vorfälle brach der Verkehr zusammen. Die Polizei musste die Friedrich-Löffler-Straße und die Wollweberstraße für etwa eine Stunde komplett sperren, um die Unfälle aufzunehmen und die Autos zu bergen. Da die Busse über die Kapaunenstraße umgeleitet wurden, war auch diese Straße kurzzeitig dicht. Gegen 11:10 Uhr gaben die Beamten die Straßen wieder frei.
Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich die Fahrer strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Polizeipräsidium Neubrandenburg – zur Originalmeldung