Görlitz: Mann bringt Cannabis über die Grenze
Am Donnerstagabend kam es gegen 20 Uhr an der Görlitzer Altstadtbrücke (Ludwigsdorf, Sachsen) zu einer Kontrolle. Die Beamten der Bundespolizei prüften dort die Einreisenden. Dabei fiel ein 35-jähriger Deutscher auf, den die Polizisten bereits kannten.
Die Beamten fragten den Mann, ob er gefährliche Gegenstände bei sich habe. Zuerst verneinte er das. Doch dann änderte er seine Aussage und gab überraschend zu, Cannabis dabei zu haben. Er holte das Rauschmittel aus seiner Bauchtasche und händigte es den Beamten aus.
Die Polizei prüfte die Substanz sofort. Später wurde das Cannabis gewogen. Es handelte sich um eine Menge von 8,4 Gramm. Die Beamten nahmen die Droge an sich.
Da der Mann gegen das Einfuhrverbot verstoßen hatte, leitete die Polizei ein Strafverfahren ein. Es geht dabei um einen Verstoß gegen das Konsumcannabisgesetz. Nachdem die Formalitäten erledigt waren, durfte der Mann seine Reise fortsetzen. Die Drogen waren weg, dafür hatte er nun ein Strafverfahren am Hals.
Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf – zur Originalmeldung