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Gelsenkirchen: Viele Blitzer-Fälle und manipulierte E-Scooter

Die Polizei hat eine große Kontrollwoche gegen zu schnelles Fahren durchgeführt. In Gelsenkirchen wurden über hundert Fahrer erwischt.

Die Polizei in Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) hat in der Woche vom 3. bis 9. August 2026 verstärkt die Geschwindigkeit auf den Straßen kontrolliert. Die Beamten nahmen an einer europaweiten Aktion teil. Insgesamt wurden 1048 Fahrzeuge gemessen. Bei 129 Fahrern war das Tempo zu hoch. Das bedeutet, dass mehr als jeder achte Fahrer zu schnell gefahren ist.

Besonders am Freitag, den 7. August, gab es auf der Braukämperstraße in Beckhausen zwei auffällige Fälle. Zuerst bemerkten die Polizisten einen 49-jährigen Mann auf einem E-Scooter. Er war deutlich zu schnell unterwegs. Als die Beamten ihn ansprachen, gab der Mann aus Gelsenkirchen zu, dass er die Software des Elektrorollers manipuliert hatte, um schneller fahren zu können. Jetzt muss er mit einem Strafverfahren rechnen, weil er gegen das Pflichtversicherungsgesetz verstoßen hat.

Kurz darauf passierte auf derselben Straße ein weiterer Vorfall. Ein 35-jähriger Mann aus Gelsenkirchen hielt ebenfalls nicht die Höchstgeschwindigkeit ein. Als die Polizei ihn kontrollierte, kam heraus, dass er gar keinen gültigen Führerschein besaß. Auch gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Die Polizei betont, dass zu hohe Geschwindigkeiten oft zu schweren Unfällen und Todesfällen führen. Die Beamten fordern die Autofahrer auf, rücksichtsvoller zu fahren. Solche Kontrollen finden in der Stadt auch außerhalb von Aktionswochen statt.

Ob und inwieweit sich die beiden Männer strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Gelsenkirchen – zur Originalmeldung

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