Friedberg plant Inklusion mit Hilfe der Bürger
Die Stadt Friedberg (Hessen) möchte inklusiver werden und holt sich dafür die Unterstützung der Menschen vor Ort. Von August bis Oktober finden insgesamt sechs Dialogforen statt. Das Ziel ist ein neuer Aktionsplan für Inklusion. Dabei geht es vor allem darum, Hindernisse im Alltag zu finden und konkrete Lösungen zu entwickeln, damit alle Menschen in der Stadt besser am Leben teilnehmen können.
Die Stadt lädt dazu eine breite Gruppe von Menschen ein. Mitmachen können Menschen mit und ohne Behinderung, Angehörige sowie Vertreter von Verbänden und Selbsthilfegruppen. Auch Fachleute aus Kitas, Schulen und dem Gesundheitswesen sind gefragt. Ebenso sind Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Politiker, Unternehmer, Vereine und Kulturbeauftragte willkommen. Im Grunde kann jeder interessierte Bürger teilnehmen.
In kleinen Gruppen werden verschiedene Lebensbereiche besprochen. Die Teilnehmer können von ihren eigenen Erfahrungen berichten und sagen, wo es im Alltag hakt. Diese Vorschläge fließen dann direkt in den Aktionsplan der Stadt ein.
Die Termine sind wie folgt angesetzt:
- Gesundheit und Pflege: Dienstag, 11. August, von 16:00 bis 18:30 Uhr
- Arbeit, Beschäftigung und Wohnen (inklusive Ausbildung und Praktika): Montag, 24. August, von 16:30 bis 19:00 Uhr
- Partizipation, Interessenvertretung, Kommunikation und Digitalisierung: Mittwoch, 9. September, von 16:00 bis 19:00 Uhr
- Bildung, Erziehung und Jugendliche: Dienstag, 15. September, von 16:30 bis 19:00 Uhr
- Kultur, Freizeit und Sport: Mittwoch, 30. September, von 16:30 bis 19:00 Uhr
- Stadtentwicklung und Verkehr: Dienstag, 6. Oktober, von 16:30 bis 19:00 Uhr
Wer mitmachen möchte, muss sich per E-Mail an [email protected] anmelden. Falls jemand Unterstützung braucht, zum Beispiel einen Gebärdensprachdolmetscher, soll dies direkt bei der Anmeldung mitgeteilt werden.
Quelle: Friedberg – zur Originalmeldung