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Friedberg ruft zum Wassersparen auf

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Wegen der Hitze und Trockenheit wird das Trinkwasser in Friedberg knapp. Die Stadt und die Stadtwerke bitten die Bewohner, jetzt sparsam mit dem Wasser umzugehen.

In Friedberg (Hessen) wird das Trinkwasser knapp. Die Temperaturen sind seit längerem hoch und es regnet kaum. Das führt dazu, dass die Menschen viel mehr Wasser verbrauchen als sonst. Zwar ist die Versorgung aktuell noch sichergestellt, aber die Lage ist angespannt. Der Vorlieferant OVAG hat gemeldet, dass die Grundwasserstände in einigen Gebieten sinken und die Verbrauchsspitzen zu hoch sind.

Deshalb wurde die sogenannte Wasserampel auf Gelb gestellt. Das bedeutet: Es ist noch kein Notfall, aber alle sollen mithelfen, die Reserven zu schonen. Besonders an heißen Tagen wird oft zu viel Wasser verschwendet, zum Beispiel wenn Gärten gegossen, Pools gefüllt oder Terrassen abgespritzt werden. Genau das soll jetzt vermieden werden, um das System zu entlasten.

Die Stadtverwaltung und die Stadtwerke geben konkrete Tipps, wie man sparen kann. Gärten sollten möglichst gar nicht oder nur früh morgens oder spät abends gegossen werden. Zwischen 0:00 Uhr und 4:00 Uhr ist das Gießen komplett verboten, da die Stadtwerke in dieser Zeit Rohrbrüche im Netz suchen und prüfen. Wer kann, soll Regenwasser zum Gießen nehmen. Pools und Planschbecken sollen nicht ständig neu befüllt werden und Hof- oder Einfahrtsflächen dürfen nicht mit Trinkwasser abgespritzt werden.

Auch im Haus lässt sich sparen: Beim Zähneputzen oder Duschen bewusst mit dem Wasser umgehen und Wasch- sowie Spülmaschinen nur starten, wenn sie wirklich voll sind.

Die Stadtwerke beobachten die Lage gemeinsam mit der OVAG und anderen Versorgern in der Region. Falls die Situation schlimmer wird und weitere Maßnahmen nötig sind, wird die Stadt die Bevölkerung informieren. Aktuelle Infos zur Wasserampel gibt es auf der Internetseite der Stadtwerke unter https://www.stadtwerke-friedberg.de/wasserspartipps.html.

Quelle: Friedberg – zur Originalmeldung

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