Freiburg schüttet Gelder für soziale Projekte aus
In Freiburg (Baden-Württemberg) gibt es neue Möglichkeiten für soziale Projekte, Geld zu bekommen. Der Europäische Sozialfonds Plus (ESF Plus) stellt Mittel bereit, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Insgesamt stehen für ganz Baden-Württemberg rund 218 Millionen Euro zur Verfügung. Ein Teil davon fließt in regionale Arbeitskreise, die Vorhaben direkt vor Ort unterstützen.
Speziell für den Stadtkreis Freiburg sind für das Jahr 2027 insgesamt 188.261 Euro vorgesehen. Die Stadt will damit vor allem Menschen helfen, die es schwer haben. Im Fokus stehen Projekte für Menschen mit psychischen Belastungen sowie Gruppen, die vom System kaum erreicht werden. Das betrifft zum Beispiel benachteiligte Schüler, junge Menschen am Rand der Gesellschaft oder Langzeitarbeitslose, die kaum Chancen auf dem Jobmarkt haben. Auch Ansätze, die direkt in bestimmten Stadtteilen oder Quartieren ansetzen, sind willkommen.
Wer Geld beantragen möchte, muss einige Bedingungen erfüllen. Die Projekte können ein oder zwei Jahre laufen und starten am 1. Januar 2027. Wichtig ist, dass die Träger einen Teil der Kosten selbst tragen. Der ESF Plus übernimmt grundsätzlich bis zu 40 Prozent der Kosten, aber nicht weniger als 30 Prozent. Zudem müssen alle Anträge an der regionalen Arbeitsmarktstrategie 2027 der Stadt Freiburg orientiert sein.
Es gibt zwei wichtige Zeitfenster für die Anträge. Für die allgemeine ESF Plus Förderung ist der Zeitraum vom 18. März bis zum 1. Juni 2026 entscheidend. Wer sich speziell an der Linie „Soziale Innovation“ orientiert, kann seine Unterlagen vom 8. Juni bis spätestens zum 31. Juli 2026 einreichen.
Fragen beantwortet das Amt für Soziales in der Fehrenbachallee 12 in Freiburg. Man kann sich per E-Mail an [email protected] wenden oder Christine Asal unter der Telefonnummer 0761 201 3687 erreichen.