Freiburg bietet Geld für Bau, Klima und Kultur
Wer in Freiburg (Baden-Württemberg) wohnt oder dort ein Projekt plant, kann in vielen Bereichen Geld von der Stadt bekommen. Besonders groß ist die Unterstützung beim Thema Wohnen und Bauen. Das Referat für Bezahlbares Wohnen hilft zum Beispiel bei der Modernisierung oder wenn Wohnungen barrierefrei umgebaut werden sollen.
Wer ein neues Haus aus Holz bauen will, kann ebenfalls einen Antrag stellen. Das gilt für Neubauten mit mindestens vier Wohneinheiten, aber auch für Anbauten und Aufstockungen. Unter dem Motto „Kleiner wohnen – besser wohnen“ gibt es zudem kostenlose Beratungen durch Architekten. Diese helfen bei der Planung des Wohnraums und dauern bis zu acht Stunden.
Auch beim Klimaschutz gibt es mehrere Töpfe. Das Programm „Klimafreundlich Wohnen“ zahlt Zuschüsse für eine bessere Dämmung, neue Heizungen oder Photovoltaik-Anlagen. Mit „GebäudeGrün hoch³“ unterstützt die Stadt zudem die Begrünung von Dächern und Fassaden. Wer im Stadtteil Waldsee klimafreundliche Lösungen entwickeln will, kann sich über das Programm „Unser Quartier handelt für den Klimaschutz“ bewerben. Bis zum 1. Januar 2026 will die Stadt außerdem einen lokalen Mehrwegverbund für Behälter aufbauen und Betriebe dabei finanziell unterstützen.
Nicht nur Hausbesitzer profitieren. Es gibt Geld für soziale Projekte, zum Beispiel zur Gewaltprävention oder für die Integration von Geflüchteten. Vereine, die sich für Kinder und Jugendliche im Naturschutz einsetzen, oder Projekte zur kulturellen Bildung können ebenfalls Mittel beantragen. Das Kulturamt vermietet zudem günstige Räume für Künstler.
Interessierte finden die Details und Anträge auf den Webseiten der Stadt, zum Beispiel unter www.freiburg.de/bezahlbareswohnen oder www.freiburg.de/klimawohnen. Für Fragen zur Gewaltprävention ist der Verein „Sicheres Freiburg“ unter der Telefonnummer 0761 29272098 erreichbar.