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Freiburg: Mann nach Abschiebung wieder festgenommen

Ein 35-jähriger Mann reiste ohne Ticket mit dem Zug nach Freiburg. Dort warteten die Beamten der Bundespolizei bereits auf ihn.

Der Mann aus Afghanistan war mit einem Fernreisezug von Offenburg nach Freiburg im Breisgau (Baden-Württemberg) unterwegs. Er besaß jedoch keinen gültigen Fahrschein. Die Bundespolizei war vorab informiert und nahm den 35-Jährigen am Hauptbahnhof in Freiburg fest.

Bei der Überprüfung kam schnell heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag. Im Frühjahr war er wegen des Erschleichens von Leistungen zu einer Haftstrafe von zwei Monaten verurteilt worden. Einen Teil dieser Zeit hatte er bereits abgesessen. Im Juli wurde er dann in die Schweiz abgeschoben.

Die Ausländerbehörde hatte daraufhin ein Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland verhängt. Wer trotzdem wieder einreist, soll festgenommen werden. Da der Mann nun erneut in Deutschland angetroffen wurde, muss er die restlichen 20 Tage seiner Haftstrafe absitzen.

Die Bundespolizei hat ein Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz und wegen des Erschleichens von Leistungen eingeleitet. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Wenn er seine Strafe verbüßt hat, droht ihm eine erneute Abschiebung.

Ob und inwieweit sich der Mann weiter strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein – zur Originalmeldung

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