Freiberg: Stadtverwaltung und Stadtrat nehmen Stellung zu Oberbürgermeister
In Freiberg (Landkreis Mittelsachsen, Sachsen) herrscht derzeit Unruhe. Viele Bürger machen sich Sorgen und haben Fragen zu Oberbürgermeister Philipp Preißler. Deshalb kam es zu einer Sonderstadtratssitzung, bei der die Stadtverwaltung die Stadträte und die Öffentlichkeit über den aktuellen Stand informiert hat.
Gegen den Oberbürgermeister läuft derzeit ein Disziplinarverfahren. Das bedeutet, dass genau geprüft wird, was vorgefallen ist, um am Ende eine Bewertung abzugeben. Wichtig ist dabei: Die Stadt selbst ist für dieses Verfahren nicht zuständig. Den Fall bearbeitet der Landkreis. Die Stadtverwaltung hat keinen Einfluss darauf und will sich deshalb auch nicht zu den Details oder den möglichen Ergebnissen äußern.
Die Stadtverwaltung und die Fraktionen betonen, dass man niemanden vorverurteilen dürfe. Man wolle den zuständigen Stellen ihre Arbeit lassen. Dass der Landkreis die Zuständigkeiten schnell geklärt hat, wird in Freiberg positiv gewertet. So könne man sich nun wieder auf die täglichen Aufgaben der Stadt konzentrieren.
Ein wichtiger Punkt betrifft den Kontakt zum Oberbürgermeister: Es gibt derzeit ein Dienstverbot. Das heißt, dass es momentan keine dienstlichen Kontakte zwischen der Verwaltung und Philipp Preißler gibt. Trotzdem wollen die Beteiligten einen respektvollen und sachlichen Umgang beibehalten.
Die Ermittlungen im Disziplinarverfahren dauern an.
Quelle: Freiberg – zur Originalmeldung