Freiberg bringt den Strand in die Altstadt
In Freiberg (Mittelsachsen, Sachsen) gibt es derzeit Urlaubsstimmung mitten in der Stadt. Am Schloss wurde ein City-Beach aufgebaut, den die Menschen rege nutzen. Es gibt dort ein großes Beachvolleyballfeld, für das 110 Tonnen feiner, gewaschener Sand herbeigebracht wurden. Wer dort spielen will, sollte das Feld am besten vorab an der Cocktailbar oder online reservieren.
Neben dem Sport gibt es eine Lounge mit Liegestühlen und einer Cocktailbar, die von der Partyscheune Waldheim betrieben wird. Für Familien gibt es eine eigene Sandecke für Kleinkinder, in der man Spielzeug kostenlos ausleihen kann. Wer es praktisch mag, nutzt den Trinkwasserbrunnen oder die Ladestation für E-Bikes. Sonnenschirme gibt es gegen Pfand an der Bar.
Das Programm ist vollgepackt: Es gibt DJ-Abende, Salsa-Workshops und kostenlose Fitnesskurse vom Lady Center Freiberg, wie Yoga oder Bootcamps, für die man sich nicht anmelden muss. Highlights für Kinder sind die Seifenblasen-Partys mit Minidisco und Hüpfburg. Am 12. September endet das Ganze mit einer großen Schaumparty zur Freiberger Nachtschicht.
Ein weiterer Magnet für Sportler ist der Pumptrack auf dem Schlossplatz. Das ist eine rund 70 Meter lange Bahn mit Kurven und Wellen, auf der man mit dem BMX-Rad, dem Scooter oder dem Skateboard fahren kann. Die Stadt hat die Anlage für etwa 70.000 Euro gekauft, wobei lokale Firmen wie das Krankenhaus Freiberg und Siltronic ein Drittel der Kosten übernommen haben. Nach dem 12. September zieht der Pumptrack weiter in die verschiedenen Stadtteile.
Wer es ruhiger mag, kann in der Korngasse an einem XXL-Schachbrett vorbeischauen. Das Café Momo stellt die riesigen Figuren morgens auf und holt sie abends wieder ein. Passanten können dort bis in den Herbst hinein kostenlos eine Partie spielen.
Der City-Beach ist täglich kostenlos geöffnet. Von Sonntag bis Donnerstag geht es von 12 bis 20 Uhr los, am Freitag und Samstag ist bis 22 Uhr geöffnet. Alle aktuellen Termine findet man unter www.freiberg.de/citybeach.
Quelle: Freiberg – zur Originalmeldung