Freiberg öffnet am 13. September seine Denkmäler
Am Sonntag, den 13. September, ist in Freiberg (Mittelsachsen, Sachsen) wieder Tag des offenen Denkmals. Insgesamt 19 historische Gebäude öffnen ihre Türen für die Öffentlichkeit. Los geht es um 10 Uhr mit der Eröffnung durch Bürgermeister Martin Seltmann im Pi-Haus.
Unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmal & Infrastruktur“ geht es dieses Jahr vor allem um Verbindungen und Wege. Die Besucher können Orte erkunden, die sonst oft verschlossen bleiben. Auf dem Programm stehen unter anderem die Jakobikirche, der Donatsturm an der Stadtmauer und der Drei-Brüder-Schacht. Auch das Hotel Freyhof in der Mönchsstraße 1, das ehemalige Postamt, der Rathauskeller und der Brauhof laden zu Besuchen ein. Wer sich für alte Architektur interessiert, kann zudem die Bürgerhäuser in der Petersstraße 44/46 oder das Wohnhaus in der Waisenhausstraße 4 mit seiner Renaissancedecke besichtigen. Auch die Kapelle in Zug und das Mittelsächsische Theater machen mit.
Ein besonderes Erlebnis gibt es im Stadt- und Bergbaumuseum. Dort wird in der „Unter-Tage-Welt“ ein restauriertes mechanisches Bergwerk in Betrieb genommen. Die Anlage zeigt, wie die Technik im Bergbau um das Jahr 1900 funktionierte. Da das Gerät sehr selten läuft, ist dies ein Highlight des Tages. Vorführungen starten um 11, 15 und 16 Uhr. Wer dabei sein will, muss sich vorher per E-Mail an [email protected] oder per Telefon unter 03731 273-590 anmelden. Der Besuch dieses Bereichs ist an diesem Tag kostenlos.
Das Museum ist von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Um 14 Uhr gibt es eine öffentliche Führung durch die Sonderausstellung „Licht im Schacht“. Diese ist im normalen Eintritt von 8,50 Euro (ermäßigt 4,50 Euro) enthalten. Wer nur die Sonderausstellung sehen möchte, zahlt 5 Euro beziehungsweise 3 Euro ermäßigt.
Quelle: Freiberg – zur Originalmeldung