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Striegistal war Gastgeber der Deutschen Meisterschaften im Distanzreiten

Copyright und Urheber siehe Striegistal

Vom 9. bis 12. Juli kamen Reiter aus aller Welt nach Pappendorf. Es war das erste Mal, dass diese Meisterschaft im Freistaat Sachsen stattfand.

In Striegistal (Landkreis Mittelsachsen, Sachsen) gab es im Juli einen besonderen sportlichen Höhepunkt. Auf dem Gelände des Reit- und Fahrvereins Striegistal e.V. in Pappendorf fanden die offenen Deutschen Meisterschaften im Distanzreiten statt. Vier Tage lang war das Pappendorfer Tal der Großen Striegis das Zentrum des Geschehens, da dort auch der Start und das Ziel lagen.

Die Teilnehmer kamen nicht nur aus Deutschland, sondern aus fast allen Nachbarländern. Sogar Reiter aus Argentinien und Bahrain reisten an, um dabei zu sein. In den Wettbewerben für Erwachsene war die längste Strecke 160 Kilometer lang. Die Jugendlichen bei der Deutschen Jugendmeisterschaft mussten eine Distanz von 125 Kilometern bewältigen.

Das Ziel bei allen Wettkämpfen war es, die vorgegebene Strecke in der kürzestmöglichen Zeit zu reiten. Trotz des Zeitdrucks stand der Tierschutz an erster Stelle. Deshalb untersuchten Tierärzte die Pferde vor, während und nach dem Ritt regelmäßig.

Bei diesen Kontrollen prüften die Mediziner zuerst das Herz-Kreislauf-System und dann den allgemeinen Zustand der Tiere. Die Ärzte hörten die Darmgeräusche ab und untersuchten den Rücken, die Gurtlage sowie den Bewegungsapparat. Wenn ein Pferd irgendwo Auffälligkeiten zeigte, wurden der Reiter und das Tier sofort vom Wettbewerb ausgeschlossen.

Die Veranstaltung zog viele pferdebegeisterte Zuschauer an und gilt als voller Erfolg für die Teilnehmer und die Besitzer der Pferde.

Quelle: Striegistal – zur Originalmeldung

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