Frankfurt: Kolumbianer mit falschem Pass gestoppt
Der junge Mann aus Kolumbien war aus Bogotá nach Frankfurt (Hessen) geflogen. Als er bei der Passkontrolle am Flughafen an der Reihe war, legte er seinen Reisepass vor. Den Beamten der Bundespolizei fiel jedoch schnell auf, dass der Vorname im Dokument nicht zu den hinterlegten Daten passte. Der 22-Jährige konnte nicht belegen, dass er seinen Namen offiziell geändert hatte.
Bei der weiteren Überprüfung kam heraus, dass der Mann bereits in Europa bekannt ist. Die Schweizer Behörden hatten ihn zur Einreiseverweigerung ausgeschrieben. Der Grund dafür soll ein Zusammenhang mit Wirtschaftskriminalität sein. Das war nicht das erste Mal, dass der Kolumbianer versuchte, seine Identität zu verschleiern. Schon im Jahr 2025 hatten norwegische Behörden ihn in sein Heimatland abgeschoben. Auch damals hatte er einen Pass benutzt, in dem ein anderer Vorname stand.
Die Bundespolizei hat nun Ermittlungen aufgenommen. Es besteht der Verdacht, dass er Dokumente gefälscht hat, um unerlaubt einzureisen und im Land zu bleiben. Der Mann darf nicht in Deutschland bleiben. Sobald die notwendigen Formalitäten erledigt sind, wird er zurück nach Kolumbien geschickt.
Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main – zur Originalmeldung