Frankfurt: Feuerwehr Rödelheim zieht vorübergehend um
Bei einer Routineprüfung im Feuerwehrhaus in Frankfurt-Rödelheim (Hessen) gab es eine böse Überraschung. Die Techniker entdeckten einen Defekt an den Elektroanlagen. Um den Fehler zu beheben, müssen nun Elektroarbeiten durchgeführt werden. Dafür muss der Strom im Gebäude zeitweise komplett abgeschaltet werden.
Das bedeutet für die Einsatzkräfte: Im Haus kann man aktuell nicht arbeiten. Deshalb ziehen die 41 aktiven Kameradinnen und Kameraden vorerst aus. Sie und ihre Fahrzeuge sind nun im Katastrophenschutzlager in der Feuerwehrstraße stationiert.
Dieser Umzug hat einen praktischen Nebeneffekt. Die Einheit aus Rödelheim bildet nämlich den Grundstock für die Fachgruppe Katastrophenschutz. Wenn es irgendwo in der Stadt brennt oder große Schadenslagen auftreten, besetzt diese Gruppe das Lager und transportiert wichtiges Material zu den Einsatzstellen. Durch den vorübergehenden Standort direkt am Lager können sie diese Aufgabe momentan besonders gut erfüllen.
Die Bewohner im Stadtteil Rödelheim müssen sich keine Sorgen machen. Die Hilfe im Notfall ist weiterhin sichergestellt. Auch der Schutz des Gebäudes ist gewährleistet.
Die Arbeiten an der Elektrik dauern noch an. Voraussichtlich Anfang nächster Woche wird die Fahrzeughalle wieder nutzbar sein. Dann können die Autos der Feuerwehr an ihren eigentlichen Standort zurückkehren.