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Frankfurt: Zwei Männer mit gefälschten Papieren gestoppt

Zwei ghanaische Staatsangehörige wollten über den Flughafen Frankfurt in Deutschland einreisen. Doch ihre Dokumente waren gefälscht.

Die beiden Männer aus Ghana kamen aus Rom (Italien) an und wollten in Deutschland einreisen. Bei der Kontrolle am Flughafen Frankfurt (Hessen) bemerkten die Beamten der Bundespolizei jedoch, dass etwas nicht stimmte. Die deutschen Aufenthaltstitel, die die Männer vorlegten, waren als gestohlen gemeldet.

Bei der genaueren Untersuchung kam noch mehr zum Vorschein. Die Beamten stellten fest, dass die ghanaischen Reisepässe auf Basis der gestohlenen Titel falsch beurkundet worden waren. Außerdem entdeckten die Ermittler in den Pässen einen gefälschten Ausreisestempel aus den Niederlanden.

Die beiden Männer, ein 41-Jähriger und ein 18-Jähriger, wurden befragt. Sie gaben an, dass sie einer unbekannten Person zwischen 5.000 und 7.000 Euro gezahlt hatten. Dieser Mensch sollte ihnen bei der Einreise helfen.

Jetzt drohen den beiden rechtliche Konsequenzen. Es wird gegen sie wegen des Verdachts auf Ausweismissbrauch, Urkundenfälschung sowie versuchte unerlaubte Einreise und unerlaubten Aufenthalt ermittelt. Zudem wurde ein Einreise- und Aufenthaltsverbot für vier Jahre gegen sie verhängt.

Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main – zur Originalmeldung

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