Frankfurt: Ivorer am Flughafen festgenommen
Ein 28-jähriger Ivorer flog von Mailand nach Frankfurt am Main (Hessen). Als er am Flughafen landete, kontrollierten die Beamten der Bundespolizei seine Papiere. Dabei kam schnell heraus, dass der Mann nicht legal nach Deutschland einreisen durfte.
Der Mann zeigte zwar eine Duldung vor, doch diese war nicht mehr gültig. Er war zuvor aus Deutschland ausgereist, wodurch das Dokument seine Wirkung verlor. Die Geschichte des Mannes mit den Behörden begann bereits im November 2016, als er zum ersten Mal nach Deutschland kam und einen Asylantrag stellte. Dieser Antrag wurde im Juli 2025 endgültig abgelehnt.
Zusätzlich gab es Probleme mit der Justiz. Die Staatsanwaltschaft Hildesheim suchte den Mann, um Vermögenswerte von ihm abzuschöpfen. Da der 28-Jährige bei seiner Ankunft aber kein nennenswertes Geld oder Vermögen dabei hatte, konnte dies nicht durchgeführt werden.
Die Bundespolizisten leiteten daraufhin ein Ermittlungsverfahren gegen ihn ein. Es geht um den Verdacht der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts. Zudem verhängten die Beamten ein Einreise- und Aufenthaltsverbot gegen den Mann, das für zwei Jahre gilt. Schließlich wurde der Ivorer nach Abidjan in seine Heimat Côte d’Ivoire abgeschoben.
Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main – zur Originalmeldung