Forchheim verbietet Rauchen im Kellerwald während Annafest
In Forchheim (Oberfranken) ist es aktuell extrem trocken und heiß. Die Stadt befürchtet deshalb Waldbrände und hat eine sofortige Regelung für das Annafest-Gelände erlassen. Ab dem 29. Juli 2026 gilt dort ein striktes Rauch- und Dampfverbot.
Das Verbot betrifft den gesamten Bereich des Festgeländes. Das heißt vor allem die Waldflächen, alle Kellerbereiche und die Wege, die nicht befestigt sind. Verboten ist nicht nur das Rauchen von normalen Zigaretten, sondern auch die Nutzung von E-Zigaretten, Vaporizern und E-Shishas. Auch glimmende Gegenstände dürfen nicht mitgeführt werden.
Es gibt jedoch Ausnahmen: Wer auf asphaltierten, gepflasterten oder geschotterten Wegen steht, darf weiter rauchen. Das Gleiche gilt für die offiziellen Schankflächen der Kellerbetriebe.
Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit teuren Folgen rechnen. Die Stadt droht bei Verstößen mit einem Zwangsgeld von 150 Euro. Da das Rauchen im Wald ohnehin gesetzlich verboten ist, kann es zudem eine Ordnungswidrigkeit sein. In diesem Fall droht eine Geldbuße von bis zu 10.000 Euro.
Die Regelung gilt für alle Besucher und Mitarbeiter auf dem Gelände. Sie bleibt so lange in Kraft, bis das Annafest am 4. August 2026 offiziell endet.
Quelle: Forchheim – zur Originalmeldung