Forchheim: Rauchverbot im Kellerwald während des Annafestes
In Forchheim (Bayern) ist es aktuell extrem trocken und heiß. Die Stadt befürchtet deshalb Waldbrände. Deshalb gibt es während der Zeit des Annafestes ein striktes Rauch- und Dampfverbot auf dem gesamten Festgelände. Das gilt vor allem für die Kellerbereiche, die Waldflächen und alle Wege, die nicht befestigt sind.
Das Verbot betrifft nicht nur normale Zigaretten. Auch E-Zigaretten, Vaporizer oder E-Shishas sind verboten. Wer glimmende Gegenstände bei sich trägt, verstößt ebenfalls gegen die Regeln. Die Stadt hat diese Anordnung mit sofortiger Wirkung beschlossen.
Es gibt jedoch Ausnahmen: Rauchen ist weiterhin erlaubt, wenn man auf asphaltierten, gepflasterten oder geschotterten Wegen steht. Auch innerhalb der offiziellen Schankflächen der Kellerbetriebe darf geraucht werden.
Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit harten Strafen rechnen. Die Stadt droht bei Verstößen mit einem Zwangsgeld von 150 Euro. Da das Rauchen im Wald ohnehin gesetzlich verboten ist, kann es zudem eine Ordnungswidrigkeit sein. In diesem Fall droht eine Geldbuße von bis zu 10.000 Euro.
Die Regeln gelten für alle Besucher und Mitarbeiter auf dem Gelände. Das Verbot bleibt so lange in Kraft, bis das Annafest offiziell endet. Das ist der 4. August 2026.
Quelle: Forchheim – zur Originalmeldung