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Forchheim: Rauchverbot im Kellerwald während des Annafestes

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Wegen extremer Trockenheit und Hitze verbietet die Stadt Forchheim das Rauchen auf dem Annafestgelände. Wer sich nicht daran hält, muss mit hohen Geldstrafen rechnen.

In Forchheim (Oberfranken, Bayern) ist es derzeit extrem trocken und heiß. Deshalb hat die Stadt eine wichtige Regelung für die Zeit des Annafestes beschlossen: Auf dem gesamten Festgelände gilt ab sofort ein Rauch- und Dampfverbot. Das betrifft vor allem den Kellerwald, alle Waldflächen, die Kellerbereiche und die unbefestigten Wege.

Das Verbot gilt nicht nur für normale Zigaretten. Auch E-Zigaretten, Vaporizer, E-Shishas oder andere Geräte, die Dampf erzeugen, sind verboten. Wer glimmende Gegenstände bei sich trägt, verstößt ebenfalls gegen die Regeln. Die Stadt will so verhindern, dass durch eine achtlose Zigarette ein Waldbrand ausbricht.

Es gibt jedoch Ausnahmen: Rauchen ist weiterhin erlaubt, wenn man auf festen Wegen steht, also auf Asphalt, Pflastersteinen oder geschotterten Flächen. Auch innerhalb der offiziellen Schankflächen der Kellerbetriebe darf geraucht werden.

Die Stadt weist zudem darauf hin, dass im Wald ohnehin gesetzlich vom 1. März bis zum 31. Oktober ein Rauchverbot gilt. Die neue Verfügung macht dies für den Kellerwald während des Festes nun noch einmal ganz deutlich. Die Regeln gelten für alle Besucher und Mitarbeiter bis zum Ende des Annafestes am 4. August 2026.

Wer das Verbot ignoriert, zahlt teuer. Die Stadt droht bei Verstößen mit einem Zwangsgeld von 150 Euro. Da das Rauchen im Wald eine Ordnungswidrigkeit ist, kann die Geldbuße im schlimmsten Fall sogar bis zu 10.000 Euro betragen.

Quelle: Forchheim – zur Originalmeldung

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