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Flughafen Köln/Bonn: Belgierin mit Munition im Handgepäck

Eine 26-jährige Frau wollte über den Flughafen Köln/Bonn reisen. Bei der Kontrolle entdeckten die Sicherheitsleute gefährliche Patronen in ihrer Tasche.

Die junge Frau aus Belgien ging am Flughafen Köln/Bonn (Nordrhein-Westfalen) durch die Sicherheitskontrolle. Dort scannten die Assistenten ihr Handgepäck. Plötzlich tauchten zwei Patronen im Bild auf. Es handelte sich um Munition der Kaliber 9 mm und 357 Magnum.

Die Bundespolizei wurde sofort dazugeholt. Die 26-Jährige erklärte den Beamten, dass sie als Tätowiererin arbeitet. Sie behauptete, ein Kunde habe ihr die Patronen gegeben. Sie wollte die Munition nur als Vorlage nutzen, um ein passendes Tattoo-Motiv zu zeichnen.

Die Frau konnte jedoch keinen Waffenschein oder eine andere Erlaubnis vorzeigen, die sie zum Mitführen der Munition berechtigt hätte. Auch über den ursprünglichen Besitzer der Patronen wollte sie nichts verraten. Die Polizei nahm die Munition an sich und stellte die Frau zur Anzeige.

Nachdem alle Formalitäten erledigt waren, durfte die Belgierin ihre Reise fortsetzen. Die Bundespolizei betonte, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Sicherheit des Flughafens bestand. Gleichzeitig riefen die Beamten alle Reisenden dazu auf, sich vor dem Start genau zu informieren, welche Gegenstände im Flugzeug verboten sind. Vor allem Waffen und Munition unterliegen strengen Gesetzen.

Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich die Frau strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – zur Originalmeldung

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