Flößberg bekommt neue Messstation an der Eula
Am Freitag (31.07.) hat der sächsische Umweltminister Georg-Ludwig von Breitenbuch die neue Messstation in Flößberg (Landkreis Leipzig) offiziell eröffnet. Die Anlage an der Eula misst ab sofort den Wasserstand und die Menge des durchfließenden Wassers. Diese Daten sind öffentlich zugänglich und zeigen, wie viel Wasser im Ober- und Mittellauf des Flusses vorhanden ist.
Die Informationen aus Flößberg sind wichtig, um die Hochwassergefahr besser einschätzen zu können. Außerdem helfen die Daten dabei, Maßnahmen für eine bessere Bewirtschaftung der Eula festzulegen. Laut Minister von Breitenbuch ist der neue Pegel Teil eines modernen, landesweiten Netzes. Sachsen hat nach den schweren Hochwassern in den Jahren 2002, 2010 und 2013 viel Geld in den Schutz vor Überflutungen investiert. Die Messwerte dienen nicht nur der Warnung vor Ort, sondern auch dem Naturschutz, der Wissenschaft und der Planung, wie das Wasser künftig genutzt werden kann.
Die Idee für den Neubau kam von einer Kommission der sächsischen Staatsregierung, die das Meldesystem nach dem Hochwasser im August 2010 analysiert hatte. Die Bauarbeiten begannen im August 2024. Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen, Betrieb Elbaue / Mulde / Untere Weiße Elster, hat das Projekt umgesetzt. Insgesamt kostete der Bau rund 670.000 Euro. Betrieben wird die Anlage nun von der Staatlichen Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft.