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Europäisches Jugendcamp startet in Bocholt

Jugendliche aus sechs Ländern treffen sich in Bocholt, um gemeinsam Sport zu treiben und zu kochen. Unter anderem kommen Gäste aus Spanien zum ersten Mal mit.

Bürgermeister Christian Mangen hat am Montag die Teilnehmer des Europäischen Jugendcamps in Bocholt (Kreis Borken, Nordrhein-Westfalen) im Europa-Haus begrüßt. Vom 19. bis zum 26. Juli verbringen junge Menschen aus sechs verschiedenen Ländern eine gemeinsame Woche in der Stadt. Das Motto in diesem Jahr lautet: "Fit für Europa 2026 - Sport, Gesundheit und Kochen in der Europastadt Bocholt".

Die Jugendlichen kommen aus den Partner- und befreundeten Städten Akmenė in Litauen, Aurillac in Frankreich und Rossendale in Großbritannien. Außerdem sind Gruppen aus den Niederlanden und aus Bocholt dabei. Eine Besonderheit gibt es in diesem Jahr: Erstmals reist eine Gruppe aus Huelva in Spanien an. Mit dieser Stadt verbindet Bocholt eine alte Geschichte, denn von dort kam einst der erste spanische Gastarbeiter in die Stadt.

Damit möglichst viele junge Menschen dabei sein können, hilft der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration finanziell. So können auch geflüchtete Jugendliche oder junge Leute mit internationalem Hintergrund mitmachen. Juan Lopez Casanava, der Vorsitzende dieses Ausschusses, war deshalb beim Empfang mit dabei.

In den nächsten Tagen arbeiten die Jugendlichen in internationalen Gruppen zusammen. Auf dem Plan stehen Koch- und Sportworkshops sowie ein Ausflug in den Kletterwald. Die Gruppe besucht außerdem das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund und das Deutsche Sport- und Olympiamuseum in Köln. Zudem gibt es eine Exkursion zu den Themen Wasser, Natur und Ernährungssicherheit. Das EUROPE DIRECT Bocholt hat die Jugendlichen bereits über das Programm "EU4health" informiert.

Zum Abschluss der Woche gibt es eine Stadtrallye und eine öffentliche Präsentation. Außerdem werden die sogenannten Youthpässe feierlich übergeben. Das gesamte Camp wird durch das EU-Programm Erasmus+ Jugend gefördert und mitfinanziert.

Quelle: Bocholt – zur Originalmeldung

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