Ahaus erweitert Anne-Frank-Realschule auf sechs Züge
Der Rat der Stadt Ahaus (Kreis Borken, Nordrhein-Westfalen) hat am Donnerstag, den 16. Juli, eine wichtige Entscheidung für die lokale Bildung getroffen. Die Anne-Frank-Realschule wird dauerhaft erweitert. Ab dem Schuljahr 2027/2028 wird die Schule von fünf auf sechs Züge aufgestockt.
Der Grund für den Ausbau ist einfach: Es kommen immer mehr Kinder in die Schule. Geburtenstarke Jahrgänge sorgen dafür, dass die Schülerzahlen bis Mitte der 2030er-Jahre weiter steigen. Die Stadt rechnet damit, dass es irgendwann bis zu 1.148 Schülerinnen und Schüler an der Schule geben wird. Tatsächlich arbeitet die Einrichtung mit aktuell 36 Klassen im Moment schon so, als wäre sie eine sechszügige Schule.
Bisher gab es oft provisorische Mehrklassen, doch die Bezirksregierung Münster genehmigt solche Notlösungen künftig nicht mehr. Deshalb schafft die Stadt jetzt eine dauerhafte Lösung, damit Eltern und Lehrer Planungssicherheit haben. Die Verwaltung stellt nun den offiziellen Genehmigungsantrag bei der Bezirksregierung. Die Stadt hofft, dass bis Anfang 2027 eine verbindliche Entscheidung vorliegt. Idealerweise gibt es schon im Oktober 2026 beim Informationstag „Treffpunkt Schule“ Klarheit. Mit den Nachbarkommunen wurde sich im Vorfeld bereits einig.
Auch am Gebäude selbst muss gearbeitet werden. Zwar reichen die normalen Klassenzimmer aus, aber es fehlen sechs Fachräume, zum Beispiel für Informatik und Naturwissenschaften. Außerdem braucht die Verwaltung mehr Platz. Die Stadt prüft gerade zusammen mit der Schulleitung und den Immobilienexperten, wie viel der Umbau kosten wird. Diese Summen werden dann in die kommenden Haushaltspläne eingetragen.
Ein weiterer Vorteil der Erweiterung ist der kurze Schulweg. Wenn die Kinder in Ahaus unterrichtet werden, müssen weniger Busse in die Nachbargemeinden fahren. Das entlastet den Verkehr und schont die Umwelt.
Quelle: Ahaus – zur Originalmeldung