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Ahaus teilt sich Archivarbeit mit Nachbarn

Copyright und Urheber siehe Ahaus

Die Stadt Ahaus geht eine Partnerschaft mit drei Nachbargemeinden ein. Gemeinsam wollen sie den Personalmangel im Archiv bekämpfen.

Der Stadtrat von Ahaus (Kreis Borken, Nordrhein-Westfalen) hat am Donnerstag, den 16. Juli, eine wichtige Entscheidung getroffen. Die Stadt arbeitet künftig eng mit den Gemeinden Heek, Legden und Schöppingen zusammen, wenn es um die Archivaufgaben geht. Grundlage dafür ist eine offizielle Vereinbarung, die nun beschlossen wurde.

Das Problem ist ein bekanntes: Es gibt kaum noch Fachleute für die Archivarbeit. Besonders für kleine Archive ist es schwierig, qualifiziertes Personal zu finden. Deshalb schließen die vier Kommunen im westlichen Münsterland nun einen Bund. Sie wollen die Arbeit sowohl mit alten Papierakten als auch mit digitalen Daten fachlich und rechtlich sicher auf die Beine stellen.

Ein erster Erfolg dieser Zusammenarbeit steht bereits fest. Am 1. September beginnt ein Auszubildender seine Lehre zum Diplom-Archivar. Die Ausbildung wird gemeinsam organisiert und erfolgt in Kooperation mit dem LWL-Archivamt in Münster. So sichern sich die Städte und Gemeinden für die Zukunft die nötigen Fachkräfte.

Die Idee hinter dem Plan ist alt: Schon im November 2023 hatte der Rat in Ahaus einer Studie zugestimmt, die prüfen sollte, ob so eine Zusammenarbeit überhaupt möglich ist. Seitdem haben Arbeitsgruppen an den Details gefeilt. Ahaus übernimmt dabei eine zentrale Rolle in dem Netzwerk. Die Kosten, die dadurch entstehen, werden von den Partnergemeinden erstattet.

Am Ende sollen die Archive für die Bürger einfacher zu nutzen sein. Durch die Bündelung der Kräfte und Mittel wollen die Kommunen ihre historischen Daten zukunftssicher machen.

Quelle: Ahaus – zur Originalmeldung

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