Essen: Vorschulkinder bereiten sich mit Schnecke Emma auf Schule vor
In der städtischen Kindertagesstätte Schwedenheim in Essen (Nordrhein-Westfalen) ist ein großes Projekt zu Ende gegangen. Im Mittelpunkt stand das Kinderbuch über die Schnecke Emma von der Autorin Heike Leenen. Die Vorschulkinder sollten durch die Geschichte lernen, ihre eigenen Stärken zu finden und mutiger in den neuen Lebensabschnitt Grundschule zu starten.
Die Kinder haben sich spielerisch mit der Geschichte der Schnecke beschäftigt, die sich genau wie viele Kinder vor dem Schulstart fragt, was sie eigentlich gut kann. Ein Koffer, der wie eine Schnecke aussah, brachte zu jeder Einheit neue Themen und Materialien in die Gruppen. Die Kinder bastelten Figuren aus Bienenwachsknete, fertigten Spinnennetze aus Pfeifenputzern an oder malten Schmetterlinge mit Wasserfarben auf Kaffeefiltern. Sogar eine echte Schnecke besuchte die Gruppen für einen Tag in einem eigenen kleinen Hotel.
Neben dem Basteln ging es vor allem darum, dass die Kinder besser mit anderen klarkommen und Vertrauen in sich selbst gewinnen. Sie trainierten ihre Beweglichkeit und die Merkfähigkeit. Das Projekt wurde vom Verein zur Förderung der Kinder- und Jugendliteratur e. V., der Autorin Heike Leenen und der Sparda-Bank West eG aus dem Essener Südviertel unterstützt.
Zum Abschluss bekam jedes Kind ein eigenes Exemplar des Buches „Emma“. Das Besondere daran: Die Bilder in den Büchern stammen von den Kindern selbst. Die Sparda-Bank West eG hatte diese Bücher finanziert.
Zusätzlich gab es noch viele weitere Angebote für die Kinder. So besuchten sie eine Lesung von Heike Leenen, nahmen an einem Theaterworkshop mit „Honk und Hanna“ teil und machten Kinderyoga. Auch die Polizei Essen half mit einer Verkehrserziehung, und die Entsorgungsbetriebe Essen (EBE) begleiteten ein Müllprojekt. Weitere Teile waren naturwissenschaftliche Experimente von KidsGoMint, ein Musikprojekt der Essener Philharmonie sowie das Projekt „Bauernhof aus dem Koffer“.
Quelle: Essen – zur Originalmeldung