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Essen bietet Tests gegen Lebererkrankung Hepatitis an

Am 28. Juli ist Welt-Hepatitis-Tag. In Essen gibt es ein spezielles Projekt, bei dem Menschen sich einfach testen und beraten lassen können.

Hepatitis ist eine Erkrankung der Leber, die durch fünf verschiedene Viren ausgelöst wird. Viele Menschen merken gar nicht, dass sie infiziert sind, weil die Krankheit oft keine Symptome zeigt. Während man sich bei Hepatitis A und E meist über schmutziges Wasser oder Lebensmittel ansteckt, übertragen sich die Typen B, C und D über Blut oder andere Körperflüssigkeiten. Das passiert zum Beispiel bei ungeschütztem Sex oder wenn Drogen gemeinsam genutzt werden.

Die Deutsche Leberhilfe e.V. ruft deshalb zum Welt-Hepatitis-Tag am 28. Juli dazu auf, mehr über die Krankheit zu lernen. Das Ziel ist es, Vorurteile abzubauen. Wer Bescheid weiß, kann sich besser schützen. Es gibt nämlich wirksame Impfungen gegen Hepatitis A und B sowie gute Behandlungsmethoden, die schwere Leberschäden verhindern können.

In Essen (Nordrhein-Westfalen) gibt es deshalb eine besondere Hilfe. Die Stadt arbeitet mit der Aidshilfe Essen e.V. zusammen und hat das Projekt „Hep-Check im Stadtteil“ gestartet. Hier können sich Bewohner an verschiedenen Orten im Stadtgebiet beraten lassen und Tests auf Hepatitis B und C machen.

Damit sich jeder versteht, helfen ehrenamtliche Gesundheitsbotschafter mit. Sie unterstützen die Fachleute und übersetzen die Beratung in mehr als zehn verschiedenen Sprachen. So sollen auch Menschen erreicht werden, die kein perfektes Deutsch sprechen.

Wer wissen möchte, wann und wo genau die Tests stattfinden, findet alle Informationen und die aktuellen Beratungszeiten auf der Internetseite der Aidshilfe Essen unter https://www.aidshilfe-essen.de/hep-check.

Quelle: Essen – zur Originalmeldung

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