Essen und Mülheim starten Sicherheitskampagne Immer da
Am Nachmittag des 2. September kam ein großer Kreis von Verantwortlichen zusammen. Treffpunkt war der Betriebshof der Ruhrbahn an der Econova-Allee in Essen (Nordrhein-Westfalen). Dort gaben sie den Startschuss für die neue Kampagne mit dem Namen „Immer da!".
Das Ziel ist einfach: Die Menschen in Essen und Mülheim an der Ruhr sollen merken, dass sie in sicheren Städten wohnen. Oft wird das Gefühl der Unsicherheit überbewertet, obwohl die Zahlen etwas anderes sagen. Polizeipräsident Andreas Stüve erklärte, dass beide Städte im Vergleich zu anderen Städten in Deutschland eigentlich sehr sicher sind. Die Kampagne soll nun zeigen, wie viele Tausend Menschen jeden Tag im Hintergrund arbeiten, damit die Ordnung auf den Straßen gewahrt bleibt.
Ein großer Teil der Aktion ist die Zusammenarbeit verschiedener Behörden. Mitmachen tun die Polizei Essen, die Feuerwehren und die Ordnungsämter beider Städte. Auch die Staatsanwaltschaften aus Essen und Duisburg sowie die Ruhrbahn sind dabei. Ordnungsdezernent Christian Kromberg aus Essen nannte den Slogan „Immer da!“ ein Versprechen an die Bürger.
Neben dem Sicherheitsgefühl geht es bei der Aktion auch um Respekt. Stadtdirektor David Lüngen aus Mülheim betonte, dass hinter den Uniformen ganz normale Menschen stecken, etwa Nachbarn oder Eltern. Er appellierte an die Bürger, den Einsatzkräften mit Respekt zu begegnen.
In den nächsten Monaten wird die Kampagne überall im Stadtbild zu sehen sein. Es gibt Plakate und digitale Werbewände. Besonders auffällig ist ein Linienbus der Ruhrbahn, der als rollende Werbung durch die Straßen fährt. Außerdem gibt es in den sozialen Medien Einblicke hinter die Kulissen der verschiedenen Sicherheitsbehörden.
Wie lange die Kampagne genau läuft und welche konkreten Maßnahmen außer der Werbung geplant sind, wurde nicht weiter ausgeführt.
Quelle: Essen – zur Originalmeldung