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Essen-Kettwig: Große Suche nach vermisster Person

Am Kettwiger Ruhrbogen suchten Dutzende Retter mit Booten, Tauchern und einer Drohne nach einem Vermissten. Die Suche im Wasser blieb erfolglos.

Am Donnerstagnachmittag gegen 17:30 Uhr ging bei der Feuerwehr Essen ein Notruf ein. Die Polizei hatte die Retter informiert, dass eine Person vermisst wurde. Bevor die Feuerwehr eintraf, waren bereits Suchhunde im Einsatz. Zwei sogenannte Mantrailer-Hunde hatten unabhängig voneinander an der nördlichen Ruhrböschung am Kettwiger Ruhrbogen (Essen, Nordrhein-Westfalen) angeschlagen.

Die Spuren der Hunde deuteten darauf hin, dass die vermisste Person ins Wasser der Ruhr gestürzt sein könnte. Daraufhin startete die Feuerwehr eine große Suchaktion. Gemeinsam mit der DLRG Essen und der Wasserwacht des Roten Kreuzes suchten drei Boote den Fluss ab. Die Retter kämmen den Bereich von der vermuteten Stelle bis hin zur Kettwiger Schleuse großflächig durch.

Um auch tiefer liegende Bereiche zu prüfen, kam ein Feuerwehrtaucher zum Einsatz. Zudem halfen die Retter mit einer Drohne aus der Luft und spezieller Sonartechnik, die den Grund des Flusses absuchte. Insgesamt waren rund 40 Leute im Einsatz, darunter Kräfte der Berufsfeuerwehr, des Rettungsdienstes sowie der Freiwilligen Feuerwehren aus Werden und Kettwig.

Nach etwa zwei Stunden mussten die Einsatzleiter die Suche jedoch abbrechen. Trotz des hohen Aufgebots konnte niemand gefunden werden. Die Suche vor Ort ist damit beendet.

Jetzt übernimmt die Polizei die weiteren Ermittlungen. Es muss geklärt werden, wo die Person geblieben ist und was genau passiert ist. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Feuerwehr Essen – zur Originalmeldung

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