Essen und Mülheim starten Sicherheitskampagne Immer da
Am Nachmittag des 2. September kamen viele Verantwortliche auf dem Betriebshof der Ruhrbahn in der Econova-Allee in Essen (Nordrhein-Westfalen) zusammen. Dort gaben sie gemeinsam den Startschuss für eine neue Kampagne mit dem Namen "Immer da!".
Mit der Aktion wollen die Städte Essen und Mülheim an der Ruhr ein klares Signal senden. Die Bürger sollen merken, dass sie sich in ihren Städten sicher fühlen können. Polizeipräsident Andreas Stüve erklärte, dass Essen und Mülheim im Vergleich zu anderen Städten in Deutschland eigentlich sehr sicher seien. Viele Menschen nehmen das aber im Alltag nicht so wahr. Deshalb wollen die Behörden nun zeigen, wie viele Tausend Leute jeden Tag im Hintergrund für Ordnung und Sicherheit sorgen.
In der Kampagne machen viele Partner mit. Dazu gehören die Feuerwehren und die Ordnungsämter beider Städte, die Polizei Essen sowie die Staatsanwaltschaften aus Essen und Duisburg. Auch die Ruhrbahn ist dabei. Die Verantwortlichen betonten, dass die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Diensten wichtig sei, um die Menschen in der Stadt zu schützen.
Ein wichtiger Punkt der Aktion ist auch der Respekt gegenüber den Einsatzkräften. Stadtdirektor David Lüngen aus Mülheim erinnerte daran, dass in den Uniformen ganz normale Menschen stecken. Es sind Väter, Mütter und Nachbarn, die ihren Job machen und am Ende des Tages selbst wieder gesund nach Hause kommen wollen.
In den nächsten Monaten wird die Kampagne überall im Stadtbild zu sehen sein. Es gibt Plakate und digitale Leinwände. Besonders auffällig ist ein Linienbus der Ruhrbahn, der als rollende Werbefläche durch die Straßen fährt. Außerdem gibt es in den sozialen Medien Einblicke hinter die Kulissen der verschiedenen Sicherheitsbehörden.