Engelskirchen plant mehr Bäume für Spielplätze und Schulen
In Engelskirchen (Oberbergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen) geht es an die Planung gegen die Hitze. Am 21. August 2024 hat der Klimabeirat die Zwischenergebnisse eines Konzepts zur Klimafolgenanpassung vorgestellt. Dabei ging es vor allem darum, wie sich die Gemeinde an den Klimawandel anpassen kann.
Insgesamt wurden 26 konkrete Maßnahmen präsentiert. Ein wichtiger Punkt ist die Kühlung der Ortslagen: Die Gemeinde will deshalb 110 Bäume pflanzen. Diese sollen vor allem auf Friedhöfen, Schulhöfen und Kinderspielplätzen für mehr Schatten sorgen. Auch an der Agger soll ein Uferrandstreifen neu bepflanzt werden, was bei den Teilnehmern der Sitzung auf große Zustimmung stieß.
Neben den Bäumen gibt es weitere Pläne. So soll ein Ratgeber zur Gartengestaltung und zum Schutz von Gebäuden erstellt werden. Zudem will man das Projekt „Artenreiche Säume“ ökologisch aufwerten. Für die Wälder ist ein Konzept zur Wiederbewaldung geplant, das vor allem darauf abzielt, mehr Wasser im Wald zu halten. Auch private Waldbesitzer sollen dabei beraten werden. Ein weiteres Ziel ist die Wiedervernässung eines Hangmoors.
Damit die Pläne nicht nur auf dem Papier stehen, hat die Gemeinde bereits Förderanträge beim Bundesministerium gestellt. Ein weiterer Antrag soll folgen, um die Stelle für das Klimaanpassungsmanagement für drei weitere Jahre zu sichern. So soll die Umsetzung der Maßnahmen stabil begleitet werden.
Wer Fragen zu den Plänen hat, kann sich an Sabine Nockemann-Hammeran unter der Telefonnummer 02263-83 111 oder per E-Mail melden. Die Ergebnisse aus den Diskussionen fließen nun endgültig in das Konzept ein.