Zum Inhalt springen
newssofort.de

Eisenberg saniert Fernwärmenetz für weniger CO2

Kartendarstellung zur Sanierung der Fernwärmetrasse Copyright und Urheber siehe Eisenberg

Die Stadt investiert fast eine Million Euro in neue Leitungen, um Wärmeverluste zu stoppen und die Umwelt zu schonen.

In Eisenberg (Thüringen) wurde das Fernwärmenetz modernisiert. Zwischen dem Frühjahr 2020 und Mitte 2021 wurden alte Leitungen und Hausanschlüsse im Stadtgebiet ausgetauscht. Die alten Rohre hatten zu hohe Wärmeverluste. Deshalb wurden sie durch moderne Kunststoffmantelleitungen ersetzt, die ein eigenes System zur Lecküberwachung haben. Diese neuen Rohre liegen geschützt im Erdreich.

Die Wärme kommt vom Bioheizkraftwerk Eisenberg GmbH (BHE). Dort wird sie umweltfreundlich aus Biogas und Erdgas erzeugt. Durch die neuen Leitungen geht weniger Energie verloren. Das spart jedes Jahr rund 294 Megawattstunden Energie ein. Das bedeutet konkret, dass die CO2-Emissionen jährlich um etwa 35 Tonnen sinken.

Das gesamte Projekt kostete 989.200 Euro. Einen Großteil der Summe, nämlich 679.996,80 Euro, übernahm die Europäische Union über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Stadt Eisenberg steuerte 169.999,20 Euro bei, während das Bioheizkraftwerk 139.204 Euro selbst zahlte.

Neben dem Wärmenetz gibt es in Eisenberg weitere Projekte für die Umwelt. Im Schlosspark am Schloss Christiansburg entstehen sogenannte Insektenresidenzen. Zusammen mit dem Kinderschutzbund und dem Imkerverein werden dort Blühflächen und Insektenhotels angelegt. Mit Hinweisschildern sollen Besucher und vor allem Kinder lernen, wie man die Stadt insektenfreundlicher macht.

Die Sanierung des Wärmenetzes war Teil eines größeren Plans für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Da viele Gebäude in Eisenberg bereits saniert wurden, lag der Fokus diesmal auf der Technik unter der Erde.

Quelle: Eisenberg – zur Originalmeldung

← Zurück zur Übersicht

Weitere Meldungen aus Eisenberg

Alle ansehen

Aus dem Umkreis: Saale-Holzland-Kreis

Alle ansehen