Eisenberg plant neue Ziele für die Stadtentwicklung
In Eisenberg (Thüringen) wird derzeit an der Zukunft der Stadt gearbeitet. Die Verwaltung aktualisiert dafür das sogenannte Integrierte Stadtentwicklungskonzept, kurz ISEK. Dieses Dokument dient als Fahrplan für wichtige Entscheidungen der Stadt. Es regelt etwa, welche Bereiche saniert werden und wie die Stadt insgesamt wachsen oder sich verändern soll.
Das bisherige Konzept war bis zum Jahr 2020 ausgelegt. Da viele Maßnahmen aus diesem Plan noch nicht vollständig umgesetzt wurden und sich die Bedingungen geändert haben, muss das Konzept nun fortgeschrieben werden. Die Stadt will so vermeiden, dass Fehlentwicklungen im Stadtbild entstehen. Dabei werden verschiedene Fachbereiche vernetzt, damit die Planung Hand in Hand geht.
Unterstützung bekommt die Stadt von einem Partner: Die Fachhochschule Erfurt hilft mit. Studenten und Dozenten des Studiengangs Stadt- und Raumplanung haben bereits erste Vorschläge in einem Studienprojekt erarbeitet. Diese Ideen fließen nun in die neuen Überlegungen ein.
Ein wichtiger Punkt bei der Planung ist die Beteiligung der Menschen vor Ort. Die Stadt will die Bürger und andere Beteiligte breit einbinden. Geplant sind dafür klassische Formate wie Bürgerwerkstätten. Zudem wird das Konzept im Stadtrat, in den Ausschüssen und in den Beiräten besprochen.
Das gesamte Konzept umfasst viele Bereiche. Es geht unter anderem um die Bevölkerungsentwicklung, die Wirtschaft, den Verkehr und das Wohnen. Auch der Tourismus und die Naherholung spielen eine Rolle. Ein besonderer Fokus liegt auf der Altstadt, für die es eigene Analysen zur Bausubstanz und zum Denkmalschutz gibt. Weitere Details zur zeitlichen Umsetzung der neuen Planung liegen bislang nicht vor.
Quelle: Eisenberg – zur Originalmeldung