Einbruch in Steinbach: Verdächtiger ein Jahr später gefasst
Vor gut einem Jahr, am 10. August 2025, wurde eine Firma in der Vimbucher Straße in Steinbach (Baden-Württemberg) ausgeraubt. Die Täter hatten zwei Fenster aufgehebelt und waren so gewaltsam in das Gebäude eingedrungen. Sie stahlen hochwertige Kreissägeblätter und Spezialwerkzeuge. Der Schaden belief sich auf über 100.000 Euro.
Die Kriminaltechniker suchten den Tatort damals sehr gründlich ab. Sie fanden nicht nur Spuren von Schuhen und Hebelwerkzeugen, sondern auch einen Gegenstand mit DNA-Spuren. Diese Spur führte die Ermittler zu einem 38-jährigen Mann aus Rumänien. Daraufhin beantragte die Staatsanwaltschaft Baden-Baden einen Haftbefehl.
Der Durchbruch kam nun bei einer Kontrolle der Bundespolizei in Kempten. Am 11. August dieses Jahres stoppten die Beamten drei Rumänen, die mit einem Pkw von Österreich nach Deutschland einreisten. Bei der Überprüfung der Insassen stellte sich heraus, dass einer der Männer, ein 38-Jähriger, in den Einbruch in Steinbach verwickelt sein könnte.
Die Polizei nahm den Mann vorläufig fest. Am nächsten Tag brachten die Beamten ihn zum Amtsgericht nach Baden-Baden. Dort setzte der Richter den Haftbefehl wegen eines besonders schweren Falls von Diebstahl in Vollzug. Der Verdächtige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die Polizei bittet die Bevölkerung weiterhin um Hilfe. Wer in der Nacht des Einbruchs etwas Verdächtiges beobachtet hat oder Hinweise geben kann, soll sich unter der Telefonnummer 07223 99097-0 melden.
Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.