Bad Liebenstein: Begegnungscafé besucht die Burgruine
Am Dienstag trafen sich die Teilnehmer des Begegnungscafés in Bad Liebenstein (Thüringen) zu einem Ausflug. Das Wetter spielte mit, und die Gruppe verbrachte den Nachmittag an der Burgruine. Da gerade Urlaubszeit ist und viele Prüfungen anstanden, waren diesmal weniger Leute dabei als sonst. Trotzdem gab es viele neue Bekanntschaften und Gespräche.
Zusammen mit den Natur- und Heimatfreunden erkundeten die Besucher das Wahrzeichen der Stadt. Christian Jäger führte die Gruppe durch die Ruine und erzählte von den alten Burgherren. Auch die bekannte Sage über die Kuh und das Heilwasser wurde erzählt. Viele stiegen auf den Burgturm, um den Blick über die Stadt und das Werratal zu genießen.
Später ging es weiter zur Blockhütte der Natur- und Heimatfreunde. Dort erklärte Fritz-Eberhard Reich, der früher Bürgermeister von Bad Liebenstein war, wie aus der Stadt ein wichtiger Gesundheitsstandort wurde. Zusammen mit Martina Luther und Cornelia Pissarek sprachen die Teilnehmer über Heimat, Kultur und das Kurwesen.
In Bad Liebenstein leben und arbeiten Menschen aus über 40 Nationen, viele davon in den örtlichen Kliniken. Das Begegnungscafé soll helfen, dass diese Menschen Kontakte knüpfen und sich in der Stadt zu Hause fühlen. Unterstützt wurde der Ausflug von der m&i-Fachklinik und der Heinrich-Mann-Klinik mit Obst und Getränken. Auch die Kinder- und Jugendkunstschule half bei der Organisation.
Das Projekt wird von der Integrationsbeauftragten Sofia Lagidze organisiert. Ziel ist es, Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenzubringen und ihnen beim Ankommen zu helfen. Wer das Café unterstützen möchte – etwa mit Ideen, praktischer Hilfe oder Essen –, kann Sofia Lagidze unter der Telefonnummer +49 (0)36961 361-39 erreichen.
Das nächste Treffen findet am 1. September in der Kinder- und Jugendkunstschule statt. Dieses Mal geht es um die verschiedenen Musikkulturen der Teilnehmer.
Quelle: Steinbach – zur Originalmeldung