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Einbruch in Feuerwehrhaus in München-Forstenried

Unbekannte Täter drangen gewaltsam in das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr ein und stahlen Spezialwerkzeug aus einem Fahrzeug.

In der Nacht vom 2. auf den 3. Juli 2026 kam es in München (Bayern) zu einem Einbruch. Unbekannte Täter verschafften sich gewaltsam über eine Tür Zutritt zum Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr in der Abteilung Forstenried.

Einmal im Gebäude, suchten die Diebe ein Einsatzfahrzeug auf. Aus dem Wagen stahlen sie Spezialwerkzeug. Durch den Einbruch entstanden zudem Schäden am Gebäude, vor allem an der Tür und der Verglasung.

Die Folgen waren spürbar: Bis die Polizei ihre Arbeit beendet hatte, war die Abteilung Forstenried vorübergehend nicht einsatzbereit. In dieser Zeit mussten benachbarte Freiwilligen-Einheiten und die Berufsfeuerwehr einspringen, um die Brand- und Unfallhilfe im Stadtteil sicherzustellen. Die Stadt München gab an, dass die Sicherheit der Bevölkerung dadurch aber nicht direkt gefährdet war.

Die Kosten für die Reparaturen der Tür liegen schätzungsweise im unteren vierstelligen Eurobereich. Die Stadt wird diese Summe selbst bezahlen, da es für solche Gebäudeschäden keine Versicherung gibt. Ob das gestohlene Werkzeug ersetzt wird, ist derzeit noch nicht entschieden.

Der Vorfall hat eine Diskussion über die Sicherheit der Feuerwehrhäuser ausgelöst. Viele der Gebäude stammen aus den 1970er-Jahren und entsprechen technisch dem damaligen Stand. Die Stadt arbeitet zwar an einer Modernisierung und führt eine zentrale elektronische Schließanlage ein, doch dies geschieht nur schrittweise. Aktuell werden alle Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr systematisch überprüft, um Schwachstellen zu finden und zu beheben.

Weitere Angaben zum Täter oder zum Verbleib des Werkzeugs liegen bislang nicht vor. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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